JELENA BANKOVIC

2020 zum ersten Mal auf der großen POP-MEETS-CLASSIC-Bühne: JELENA BANKOVIĆ. Die junge serbische Sopranistin absolvierte Klavier und Gesang an der Universität der Künste in Belgrad und Operngesang und LOK an der UdK in Berlin in der Klasse von Prof. Peter Maus. Ihre Ausbildung verfeinerte sie in Zusammenarbeit mit u.a. Ruggero Raimondi, Brigitte Fassbaender, Teresa Berganza, Snezana Nena Brzaković, James Hooper, Doreen Defeis, Diana Soviero in Meisterkursen des International Vocal Arts Institute in New York sowie mit Ruth Falcon und Mignon Dunn.

Sie sang als Solistin mit dem Symphonieorchester des serbischen Rundfunks, dem serbischen Militär Symphony Orchestra, mit den Brandenburger Symphonikern, mit dem Kammersymphonikern Berlin im großen Sendesaal des RBB und konzertierte mit der Münchener I Virtuosi Ambulanti beim Esterhazy-Festival in Haydnsaal in Österreich und mit dem Auditorio Nacional in Madrid. Im Juni 2017 trat sie als Solistin mit dem Leipziger Symphonieorchester und dem Dirigent Keita Matsui in der Berliner Philharmonie auf. Sie gab ihr Debüt an der Staatsoper Berlin in Hermanns »Die Luft hier: scharfgeschliffen« und Mozarts »La finta giardiniera« in der Produktion von Christoph Hagel, sowie im Landestheater Coburg, wo sie in Korngolds »Die stumme Serenade« und als Blumenmädchen in »Parsifal« debütierte. Sie hat bereits mehrere renommierte Wettbewerbe gewonnen:

Internationaler Wettbewerb Giacomo Lauri Volpi  in Latina mit der Jurypräsidentin Teresa Berganza, Internationaler Wettbewerb Bruna Spiler, Nikola Cvejić  Wettbewerb und Lazar Jovanović  Wettbewerb. Sie arbeitete mit den Dirigenten: Srba Dinić, Ivan Lopez Reynoso, Max Renne, Paul Nadler, Rainer Armbrust, Lucy Arner, Errico Fresis, Gustavo Sanchez, Michael Balke,  Joongbae Jee, Christoph Hagel. In Zusammenarbeit mit der Asociación Luigi Boccherini entstand eine CD (UA) mit Arien von Boccherini und Brunetti für das Musiklabel Lindoro in Madrid.

Am Staatstheater Braunschweig ist sie seit 2017 fest engagiert und präsentierte sich hier dem Publikum u.a. als Gretel (»Hänsel und Gretel«), Lidotschka (»Moskau, Tscherjomuschki«), Fünfte Magd (»Elektra«), Servilia (»La clemenza di Tito«), Sophie (»Werther«), Musetta (»La bohème«), Flora (»The Turn of the Screw«), Charlotte (E. Krenek »Diktator«) und Ursula/Marie/Ygraine (Aribert Reimanns »L`Invisible«). Als nächstes folgen Partien wie u.a. Lucy (Menotti »The Telephone«), Angel (»Angels in America«), The Voice (»Transstimme« Münchener Biennale 2020). BANKOVIĆ ist die Wagner-Stipendiatin für das Jahr 2020.