KÜNSTLER 2010

OOMPH! Die Wolfsburger OOMPH! wurden 1989 von den Bandmitgliedern Dero, Flux und Crap gegründet. Bereits nach 3 Jahren konnten sie in ihrer damals noch jungen Bandgeschichte mit dem selbstbetitelten Debüt-Album als Newcomer des Undergrounds für Aufsehen sorgen und ebneten mit ihren ersten Erfolgen in den USA Bands wie Rammstein den Weg über den großen Teich.

Seit ihrer Gründungszeit verfolgt die Band ihre eigenen Vorstellungen von EBM und Industrial und wandelt zwischen den düsteren Stilwelten von Metal und Gothic hin und her.

Der englische Ausdruck OOMPH! bedeutet übersetzt ins Deutsche so viel wie Sex Appeal oder das gewisse Etwas, die Band begeistert, ist kontrovers und provokant, hält der Gesellschaft gerne den Spiegel vor und regt zum Nachdenken an.
2001 entern OOMPH! Mit ihrem 7. Studiowerk „Ego“ die Deutschen Top 20 und gehen mit HIM auf große Europatournee. Nach ihrem Platin-Hit „Augen Auf“ sorgten sie mit „Gott ist ein Popstar“ für einen Skandal – von den Medien unbedacht der Blasphemie angeklagt, stellt der Titel lediglich eine Kritik an der Vergötterung von Medienidolen dar. OOMPH! sahen die Angelegenheit gelassen, gingen auf Tour und brachten ihr Best-Of „Delikatessen“ auf den Markt.

2007 vertreten Dero, Flux und Crap mit der Unterstützung von Die Happy-Sängerin Marta Jandova das Land Niedersachsen beim Bundesvision Song Contest von Stefan Raab. Mit „Träumst Du?“ schlugen sie Jan Delay in einem Kopf-an-Kopf-Rennen und sorgten dafür, dass die bundesweit etablierte Veranstaltung im darauf folgenden Jahr bis dato zum einzigen Mal in Niedersachsen stattfand.

Bei Pop Meets Classic 2008 konnten sich OOMPH! einen ganz besonderen Traum erfüllen – mit einem guten und großen Orchester zusammenzuarbeiten. Wie vor zwei Jahren werden OOMPH! auch dieses Jahr das Publikum begeistern und zusammen mit Mina Harker 2 Titel auf die große Bühne bringen.
„Beide Songs, die wir spielen, leben von der speziellen Magie, die sich im Duett zwischen dem Sänger und der Sängerin aufbaut, obwohl sie vom Tempo und der Dramatik her komplett unterschiedlich aufgebaut sind“, erklärt Flux das Aufeinandertreffen von orchestralen Klängen und Rockmusik und versprechen eine ganz besondere Größe und Dramatik zu erzielen.


Mina Harker Düstere Welten, geheimnisvolle Mythen und Sagen – Utopien, die immer schon erdacht, erträumt oder gefürchtet wurden, weil sie unbekannt und bedrohlich erscheinen. Ebenso wie das Dunkel der Nacht, mit ihren Wesen, kaum zu sehen für den, der nicht richtig hinschaut und aufmerksam lauscht: Aus diesen Sphären schöpft Mina Harker die Materie für die Geschichten ihres sensationellen Debütalbums „Tiefer“ – surreal, außergewöhnlich und leidenschaftlich. Die Interpretation der Songs gestaltet sich außerordentlich vielseitig, was sich besonders in der unverwechselbar kräftigen Stimme ausdrückt, die sich mal engelsgleich behutsam, mal schonungslos, aber dabei immer klar und gefühlvoll in die weiten Stimmungsbögen einfügt. Den Gegenpol bildet das ausgefeilte Songarrangement, unterstützt durch die harten Gitarrensounds Alexander Gorodezkis, der zusammen mit Mina Harker den Kopf der Band bildet. Beide setzen gerne üppig stimmungsvolle Elektronik ein und erzeugen so eine düster-digitale Ästhetik, die allerdings niemals mit zu viel Pathos oder Melancholie daherkommt, sondern vielmehr einen charaktervollen Ausdruck von Leidenschaft und Kraft transportiert – das alles verpackt in sorgsam und gefühlvoll arrangierte, perfekt produzierte Songs mit ausschließlich deutschsprachigen Texten. Für den Sound wurde kein Geringerer als Georg Kaleve engagiert, der schon erfolgreich den Bands Subway to Sally und De Vision zu druckvollen Produktionen verhalf.

Auch auf dem live-Sektor waren Mina Harker überaus aktiv. Auf dem Amphi Festival 2008, zu dem sie als Orkus Newcomer geladen waren, konnten sie die Massen ausnahmslos in ihren Bann ziehen. Auf dem M’Era Luna Festival 2009 spielten sie eine Funken sprühende Show vor einem euphorischen Publikum. Die Zusammenarbeit mit Dero von Oomph!, der als Gesangspartner bei „Bis zum Tod“, einem der besten Songs des Albums, in Erscheinung tritt, trug ebenfalls weitere Früchte: Im November und Dezember 2008 begleiteten Mina Harker die Electro-Metal-Stars erfolgreich auf deren „Monster“-Tour durch Deutschland – mit durchschlagendem Erfolg. Wir können uns also sehr auf einen mindestens ebenso explosiven, gemeinsamen Auftritt bei Pop Meets Classic 2010 in der Volkswagen Halle in Braunschweig freuen!

Zeit zum Ausruhen bleibt Mina und Alexander jedoch auch danach nicht, sind sie doch schon wieder mit den Aufnahmen für ihr zweites Albums beschäftigt.

Es scheint, als könne niemand diese Band aufhalten: Mina Harker sind unwiderstehlich und schlagen samtweiche aber mitreißende Wellen!


Andy Berming Es gibt wenige die es schaffen nur mit Gesang und Gitarre ein Publikum bis in die letzte Reihe zu fesseln. Andy Bermig kann das.

Mit seinen sehr individuellen Coverversionen alter Klassiker ( u.a. Clapton, Police, Beatles…) und seinen sehr intimen eigenen Songs, hat er sich deutschlandweit einen großen Fankreis erspielt.

Markenzeichen ist seine sehr ausdrucksstarke  samtige Stimme, die er am Staatstheater Braunschweig ausbilden ließ.

Nachdem seine erste CD „ Masquerade“ bereits vergriffen ist, arbeitet er im Moment an einem neuen Tonträger, auf dem es ausschließlich eigene deutschsprachige Songs zu hören gibt, von denen er auch einen bei „POP MEETS CLASSIC“ vorstellen wird.


Art of Mouth Die A Capella-Comedy-Sensation fürs neue Millennium, Peter Stohl-Wehrmann und Lutz Schwarz begeisterten als wandelnde Rhythmusmaschine im Doppelpack bereits unzählige Male das Publikum im QUATSCH Comedy Club, waren jüngst bei „Comedy Central“ in der Reihe „Best of Schmidt Show“ wieder im TV zu sehen und rockten das Comedy-Zelt bei „Rock am Ring/Rock im Park“.

Sie brachten als einziger Mundtechno-Act Europas eine Million Raver live bei der Love-Parade zum Toben, stellten dabei einen inoffiziellen Rekord im Dauer-Mundtechno (begleitet und bezeugt von SAT.1 und RTL) auf, der vor kurzem von Peter Stohl aktuell für Single-Beat-Box auf 7Std.15min. ohne Trink- und Toilettenpause getoppt wurde. Sie sind in Deutschland die absoluten Pioniere des Groove-A-Cappella (und bereits länger auf der Bühne als so mancher Beatboxer auf der Welt wandelt), oft kopiert – nie erreicht!

Ihr Markenzeichen: ein derart perfekter Sound, dass irritierte Zuhörer ein ums andere Mal den Toningenieur fragen, ob er vergessen hat, den CD-Player auszuschalten.

Die unverwechselbare Illusion von Alltagsgeräuschen auf Weltklasseniveau brachte dem Mundakrobatik-Duo in Medienkreisen bereits den Ruf als „deutsche Antwort auf Police Academy“ ein. Auf die regelmäßig gestellte Frage faszinierter Zuhörer: „Wie machen die das?“ gibt es nur eine Antwort: Mit dem Mund. The Art of Mouth, die „Rolling Stones des A Capella“, die wandelnde Soundbibliothek: Zwei Münder machen komplette Musikbands und Hörspielabteilungen reif für das Arbeitsamt.

Peter Stohl-Wehrmann und Lutz Schwarz blicken zurück auf über 60 Gastspiele im Fernsehen, die Liste der Kollegen, mit denen das Duo bisher zusammengearbeitet hat, liest sich wie ein Who’s’who der deutschen Comedy- und TV-Szene (u. a. Duo „Badesalz“, Kurt Krömer, Markus-Maria Profitlich, Thomas Gottschalk, Mike Krüger, Anke Engelke, Stefan Raab, Dieter Hallervorden, Götz Alsmann).

Das diesjährige Treffen zwischen Pop und Classic ist, „was wir mit Art of Mouth ebenfalls immer versucht haben: Gewohntes mit Ungewohntem zusammenzuführen, um ein außergewöhnliches und interessantes Ergebnis zu präsentieren“.


Rosenfels Es tut sich einiges bei ROSENFELS: Nachdem die Band live auf Tournee deutschlandweit mit dem Album „ALLES“ im Gepäck tausende von Fans mit neuen deutschsprachigen Songs und einem Mix aus bekannten „Klassikern“ des Bandrepertoires begeisterte und Gründungsmitglied Michael Röhl aus persönlichen Gründen die Band verlassen hat, arbeiten Sven Brandes (vox) und Christian Stappmanns (keyboard) nun auf Hochtouren an spannenden neuen Projekten, sowie an einem neuen Studioalbum.

Um den Fans die Wartezeit zu verkürzen, veröffentlichen ROSENFELS das Live-Album „ALLES – live“, eine Doppel-CD mit 24, die seit 2009 im Handel erhältlich ist.

Mit „ALLES – live“ holt man sich das besondere Flair eines ROSENFELS-Konzerts ins heimische Wohnzimmer: den Zuhörer erwartet die einzigartige Mischung aus Emotionen, Melancholie, Ehrlichkeit und Intensität, wie sie nur die Ausnahme-Musiker erzeugen können – Musik, die aus dem Bauch herauskommt, zutiefst betroffen macht und zugleich ein positives Lebensgefühl vermittelt.Die BILD schrieb: „Sanfte Töne ganz groß! Zwei Rock-Poeten rollen die Szene auf. Machen Gänsehäute, lassen Tränen rollen, verführen ihre Fans – Kurz: gehen mit ihren Songs allen ans Herz. Ihr Name: Rosenfels.“

Auf dem frischen Werk vereinen sich die neuen deutschprachigen Songs des aktuellen Albums „ALLES“ sowie die beliebtesten Songs der bisherigen Studioalben.

Mitgeschnitten wurde das Material in der Moritzbastei in Leipzig, dem Abschiedkonzert von Michael Röhl.

Ihr Auftritt bei Pop Meets Classic 2010 stellt für die Band ein ganz besonderes Highlight dar: „Die Mischung macht es aus – es wird mit Sicherheit ein Erlebnis mit so unterschiedlichen Musikern zusammen zu arbeiten“, umso schöner dieses Ereignis in Braunschweig zu feiern, das für die Band zum zweiten zuhause geworden ist – „eine Stadt die man lieben muss“.


Markus Schultze wurde 1971 in Wolfenbüttel geboren und zeigte sein Talent für Unterhaltung schon in jungen Jahren, sei es in Richtung Musik oder Moderation.

1988 etablierte er sich mit der Band Sisyphean Task zu einer festen Größe der Rockszene in und um Braunschweig. Eine weitere viel versprechende Rockband gründete er 1995: Milch auf Ex, mit illustren Mitgliedern wie Andreas Becker
(Peter Maffay Band), Lutz Sauerbier und Peter Brenner. Zusammen spielten sie als Support der gesamten Bon Jovi Stadion – Tour Deutschland 1996.
Ab 1998 drängte er mit Underwater Circus nach vorn, einer Band mit einem Plattenvertrag bei Pirate Records (Michael Mittermeier) und einer enormen Liveaktivität, unter Anderem als Support – Act und Headliner, sowie auf allen großen Festivals in Deutschland. Seit 2006 geht Markus regen Soloaktivitäten jeglicher Couleur nach und arbeitet derzeit am lange gehegten Traum einer Soloplatte.

Wie die Jungfrau zum Kinde kam Markus zum Fernsehen und war selbst am meisten überrascht, als er 2000 Moderator bei MTV wurde. Es gab unzählige erwähnenswerte Begegnungen mit Künstlern aus aller Welt. Einige seiner spannendsten Interviewpartner waren U2, Black Eyed Peas, Die Fantastischen Vier, Herbert Grönemeier, Hugh Hefner (Playboy – Chef), Janet Jackson und noch viele, viele mehr. Markus hat für MTV nicht nur Interviews geführt, er hat auch fast jede existente Sendung im Laufe der Jahre zumindest gelegentlich moderiert und war bei allen wichtigen Veranstaltungen als Moderator live vor Ort.
Seit 2004 bis heute moderiert Markus bei Deutsche Welle TV (Deutsches Auslandsfernsehen) die regelmäßige Sendung „popXport“, über die deutsche Musikszene. DW – TV ist nahezu weltweit zu empfangen.
Er führte die Moderation diverser Liveveranstaltungen wie dem F6- Music-Award, dem größten ostdeutschen Rockwettbewerb, den SUBWAY – Jubiläumsparties, Filmfestivals, Musikfestivals und vieler mehr.

Seit 2007 ist Markus als Moderator und sogenannter Video-Blogger im Auftrag
des IVM (Industrie Verband Motorrad) unterwegs, um für Zweiradnachwuchs zu
sorgen. Alle Filme über seine zweite große Leidenschaft sind auf dem Videoportal
www.vivalamopped.com zu finden.

Als alt eingesessener Braunschweiger und Musiker übernimmt Markus Schultze die Moderation von Pop Meets Classic 2010.


Vanessa Maurischat Sie ist kein Püppchen, kein hübsches Spielzeug. Und selten galant, nur weil es die Situation verlangt. Vanessa Maurischat ist eine direkte, eine ehrliche Haut. Ein Erdbeben, ein Naturerlebnis.

„INTIM“ heißt das zweite Soloprogramm der vielfach preisgekrönten Wahl-Berlinerin, das jetzt auch auf einem Live-Album zu hören ist. Intim besingt und durchwandert Vanessa Maurischat das echte Leben – das absonderlich Alltägliche und auch das gewöhnlich Skurrile.

Der Zuhörer fühlt sich nicht nur verstanden, sondern regelrecht ertappt, wenn er den Texten und Kommentaren der Sängerin lauscht. Beherzt formuliert Vanessa Maurischat auf den wunden Punkt, was alle denken und ist das Sprachrohr der Mutlosen.

Eine „Fachfrau für die unglückliche Liebe“ nennt sie sich selbst. Das glaubt man ihr gern, wenn sie erfahren über Sehnsucht singt, über Liebe die wie „kaltgewordener Kaffee“ ist oder einem ein „verpiss dich schon“ entgegen schleudert. Und trotz Melancholie bleibt sie immer quicklebendig, voller Witz und Selbstironie. Denn Vanessa Maurischat ist gelebtes Adrenalin, sie ist das gefühlte Dopamin der Seele, der Höhen und der Tiefen. Immer direkt, doch nicht schonungslos. Aber auch über glückliche Zeiten singt sie. Verliebte Tagträume inszeniert sie so romantisch, dass man neidisch auf den Menschen werden kann, für den sie die Zeilen singt. Dabei beherrscht ihre warme, ausdrucksstarke Stimme die große Pose genauso wie die leisen Töne.

Auf ihrem zweiten Album präsentiert sie sowohl alte Bekannte von dem Vorgänger „Echtzeit“ als auch neue Titel. Unterstützung erhält sie dabei von dem Jazz-Trommler Micky Bister sowie von ihrem Publikum, mit dem sie sympathisch interagiert.

Diese Atmosphäre, die das Wohnzimmer in eine Piano-Bar verwandelt, macht das Album aus und lädt dazu ein, sich eine Auszeit von dem hektischen Alltag zu nehmen und zu träumen.

Bei Pop Meets Classic 2010 wird uns Vanessa Maurischat unter Anderem mit „Quand on n’a que l’amour“ verzaubern.
Sie ist kein Püppchen, kein hübsches Spielzeug. Und selten galant, nur weil es die Situation verlangt. Vanessa Maurischat ist eine direkte, eine ehrliche Haut. Ein Erdbeben, ein Naturerlebnis.

„INTIM“ heißt das zweite Soloprogramm der vielfach preisgekrönten Wahl-Berlinerin, das jetzt auch auf einem Live-Album zu hören ist. Intim besingt und durchwandert Vanessa Maurischat das echte Leben – das absonderlich Alltägliche und auch das gewöhnlich Skurrile.

Der Zuhörer fühlt sich nicht nur verstanden, sondern regelrecht ertappt, wenn er den Texten und Kommentaren der Sängerin lauscht. Beherzt formuliert Vanessa Maurischat auf den wunden Punkt, was alle denken und ist das Sprachrohr der Mutlosen.

Eine „Fachfrau für die unglückliche Liebe“ nennt sie sich selbst. Das glaubt man ihr gern, wenn sie erfahren über Sehnsucht singt, über Liebe die wie „kaltgewordener Kaffee“ ist oder einem ein „verpiss dich schon“ entgegen schleudert. Und trotz Melancholie bleibt sie immer quicklebendig, voller Witz und Selbstironie. Denn Vanessa Maurischat ist gelebtes Adrenalin, sie ist das gefühlte Dopamin der Seele, der Höhen und der Tiefen. Immer direkt, doch nicht schonungslos. Aber auch über glückliche Zeiten singt sie. Verliebte Tagträume inszeniert sie so romantisch, dass man neidisch auf den Menschen werden kann, für den sie die Zeilen singt. Dabei beherrscht ihre warme, ausdrucksstarke Stimme die große Pose genauso wie die leisen Töne.

Auf ihrem zweiten Album präsentiert sie sowohl alte Bekannte von dem Vorgänger „Echtzeit“ als auch neue Titel. Unterstützung erhält sie dabei von dem Jazz-Trommler Micky Bister sowie von ihrem Publikum, mit dem sie sympathisch interagiert.

Diese Atmosphäre, die das Wohnzimmer in eine Piano-Bar verwandelt, macht das Album aus und lädt dazu ein, sich eine Auszeit von dem hektischen Alltag zu nehmen und zu träumen.


Bei Pop Meets Classic 2010 wird uns Vanessa Maurischat mit traumhaft schönen Titeln verzaubern.

Sascha Münnich ist einer der erfolgreichsten Soul- und Bluessänger der Göttinger Musikszene. Mehrfach als die „neue Stimme Göttingens“ (Göttinger Tageblatt, BLICK) von der Presse gefeiert, ist er der Frontmann einer Vielzahl von gestandenen erfolgreichen großen und kleinen Kapellen, die alle zusammen einen beachtlichen Querschnitt durch die schwarze Musik der 60er, 70er, und 80er Jahre bis heute bieten, und er ist als Entertainer eine Garantie für eine explosive, mitreissende und gefühlvolle Live-Show der Extraklasse.

Dabei ist er in erster Linie der charismatische Frontmann der bekannten Göttinger Formation „Soul Cake & the Horns Deelite“, die nach elf Jahren ihres Bestehens auf rund 200 Auftritte in ganz Norddeutschland zurückblicken kann, darunter als Support-Act von Manfred Mann, Reamonn und den Bates. Das Repertoire der Band umfasst die größten Hits der Motown-Zeit der 60er und 70er Jahre, Songs von Stevie Wonder, James Brown, Wilson Pickett, Marvin Gaye, Otis Redding und Ray . Weiterhin war Münnich für viele Jahre Frontmann der Funk-, Pop- und Discoband „Uncle Funk.

In den letzten Jahren tritt Münnich zunehmend als Solist im Popbereich auf. Neben großen niedersächsischen Events sind hier vor allem Auftritte 2003 und 2005 bei „Pop meets Classic“ in der Göttinger Lokhalle. 2010 wird Sascha Münnich nun erstmals auch bei „Pop meets Classic“ in der Volkswagen Halle in Braunschweig seinen Einstand feiern.
Zuletzt war er häufiger Gast der „Blauhaus“-Parties im Braunschweiger Staatstheater und steht seit neuestem in seiner neuen Wahlheimat Köln in der Front der „Dick-van-Dango-Show“, die bunter und wilder ist als alles, was im Soul/Funk-Bereich sonst so auf deutschen Bühnen unterwegs ist. Er versteht es, das Publikum mit dem ersten Ton des Konzerts einzubinden und seine fantastische Mischung aus Feeling und Groove allen im Saal nah zu bringen.

Münnich stammt ursprünglich aus Braunschweig und begann seine Karriere auf der Bühne schon früh in Kabarett, Theater und Musik. Seit seinem zwölften Lebensjahr ist er es gewohnt, als Frontmann und Sänger auf der Bühne zu stehen und sagt selber dass „derjenige, der weiß, was es bedeutet, mit vierzehn Jahren und einer holprigen Beatles-Cover-Show vor Gleichaltrigen aufzutreten, die diese Musik absolut nicht hören wollen, hat niemals wieder Angst vor Publikum – denn so schlimm wird es niemals wieder…“

Da er sich jedes Mal freut, mal wieder zuhause vorbei zu schauen, können wir uns gewiss sein, dass sein Auftritt bei Pop Meets Classic 2010 definitv kein Reinfall wird!


Tanztheater-Ensemble des Staatstheaters Braunschweig
Eva-Maria Lerchenberg-Thöny
Als neue Tanztheaterdirektorin und Chefchoreografin des Staatstheaters Braunschweig eroberte Eva-Maria Lerchenberg-Thöny 2007 mit „And I love you so…?“ die Herzen des Braunschweiger Publikums im Sturm. Seitdem hat sie den Wogen der Begeisterung mit ihren Werken „Carmen“, „Jagdszenen“, „Bluthochzeit“, „Yerma“, „Don Quijote“, „Geschlossene Gesellschaft“ und „Macbeth“ weitere Erfolge hinzugefügt. Inzwischen gehört Eva-Maria Lerchenberg-Thönys Arbeit zu einem festen Bestandteil der Strahlkraft der Kulturregion. Darüber hinaus hat ihr Ensemble den Namen der Stadt Braunschweig auf Tourneen nach China und Südafrika in die Welt getragen.

EVA-MARIA LERCHENBERG-THÖNY bekennt sich zu den Menschen und macht Tanztheater für und über sie. So ist es in Braunschweig, wo sie seit 2007 das Tanztheater des Staatstheaters leitet und prägt und so war es auf vielen Stationen ihrer Laufbahn: Immer wieder hat sie Stoffe choreografiert, die zwiespältiger nicht sein können und die den Menschen zeigen, wie er ist, selbst wenn das Leben ihn existenziell herausfordert. Nach ihrer Ausbildung in Wien und München hat sie in London und Paris Contemporary / Modern Dance studiert und entdeckt noch während ihrer tänzerischen Karriere an der Bayerischen Staatsoper das moderne Tanztheater und neue choreografische Theaterformen für sich. Sie gründet ihr erstes eigenes Tanzensemble und gastiert mit ihrer Compagnie in Österreich, Italien, Polen, Ägypten, Tunesien und Brasilien. Für ihre Choreografien erhält sie Preise, zum Beispiel den Kunstförderungspreis des Freistaates Bayern für Choreografie und den Großen Preis der Internationalen Jury (Jury: Peter Brook, Martin Esslin, Eugene Ionesco). Nach ihrer Arbeit als freie Compagniechefin wird sie Tanztheaterdirektorin und Chefchoreografin in Innsbruck. Ihre Produktionen sind überaus erfolgreich und werden zu Gastspielen ins Ausland eingeladen. Dort gründet sie auch ihr erstes Tanz-Festival. Nach ihrer Zeit in Österreich wird sie Ballettdirektorin und Chefchoreografin in Augsburg und feiert dort Publikumserfolge, unter anderem mit der Produktion »And I love you so…?«, die bei den bayerischen Theatertagen mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wird. Eva-Maria Lerchenberg-Thöny arbeitete als Choreografin und Regisseurin nicht nur im deutschsprachigen Raum, sondern immer wieder in Afrika (Tunesien und Ägypten) und in Südamerika. In Kairo bringt sie Woyzeck auf die Bühne der Staatsoper und in Brasilien erarbeitet sie ein Tanztheater über eine Menschenrechts-Aktivistin. Ob in oder außerhalb von Europa: Eva-Maria Lerchenberg-Thöny stellt sich der Wirklichkeit und formt daraus ihre Kunst, die nie menschenleer oder blutarm ist und die überall das Publikum fasziniert. An Lerchenberg-Thönys internationale choreografische Tätigkeit anknüpfend hat das Tanztheater-Ensemble den Namen der Stadt Braunschweig auf Tourneen nach China und Südafrika in die Welt getragen. Als künstlerische Leiterin der von ihr ins Leben gerufenen Braunschweiger Tanztage, den »Tanzwelten« hat sie einen lebendigen Austausch von Tänzern, Choreografen und Tanzfreunden aus den entlegensten Winkeln der Welt ermöglicht. Mit »Macbeth«, ihrer letzten Uraufführung am Staatstheater Braunschweig verabschiedet sich Eva-Maria Lerchenberg-Thöny von ihrem Braunschweiger Publikum.

Dem begeisterten „Pop meets Classic“ – Besucher bleiben noch fünf „Macbeth“-Vorstellungen im Staatstheater Braunschweig.