Oomph! Ständige Selbsterneuerung mittels Szene übergreifender Stilmittel – keine zweite deutsche Rock-Band vermittelt diesen ehrgeizigen künstlerischen Anspruch konsequenter als Oomph!. Der Pioniergeist des niedersächsischen Trios prägt seit nunmehr knapp 15 Jahren das musikalische Schaffen und einte Kritiker, Fans sowie Musikerkollegen in der Auffassung, dass man es hier mit “drei der revolutionärsten Köpfe der deutschen Szene” zu tun habe. Rammstein beispielsweise zählen diese Band unverhohlen zu den größten Inspirationen ihres Schaffens. Ihre Songs sind weit von dem entfernt, was Ende der Neunziger als “Die Neue Deutsche Härte” mittels Stakkato-Riffs und Marschrhythmen bekannt wurde.
Oomph! verstehen es, die Kühle der elektronischen Welt mit der Erdigkeit des Rock zu einen: eine Art musikgewordene Menschmaschine mit kraftvollen und überaus abwechslungsreichen Arrangements.
Seit der Gründung im Jahre 1989 erkunden Dero (Gesang, Drums), Crap (Gitarre, Keyboards) und Flux (Gitarre, Sampling) die Unweiten der Musiklandschaft und sind dabei nie an ihre kreativen Grenzen gestoßen. 1992 erschien das selbstbetitelte, recht elektroniklastige Debüt, die folgenden Werke SPERM (1993) sowie DEFEKT (1995) verlangten der Branche immer neue Kategorisierungen ab, die zwischen “Elektro-Metal, “Industrial” und “Metal-Dance” schwankten – und doch nicht vollständig erfassen konnten, um was es bei dieser Band ging. Spätestens seit dem Erfolg des Konzeptalbums WUNSCHKIND (1996) nebst ausgiebigster Tourneen und Festivals in ganz Europa war auch das Interesse der Majorfirmen für diese ungewöhnliche Stilkombination geweckt. UNREIN (1998) hatte mit ‘Gekreuzigt’ einen echten Clubhit parat und bereite vor, was den Braunschweiger Soundpionieren mit PLASTIK (inklusive der Hitsingles `Das weisse Licht´ und `Fieber feat. Nina Hagen´) im Jahre 1999 endgültig gelang: ihre Vision in die Höhen der Deutschen Charts zu tragen, was auch die Band Skunk Anansie dazu veranlasste, Oomph! auf ihre Europa Tournee als Support einzuladen. Das siebte und bis dato zuletzt erschienene Werk EGO (2001) stellte den bisherigen Höhepunkt in der Karriere von Oomph! dar: Das Album stieß hierzulande bis an die Top 20 vor, im Herbst ging es mit der finnischen Rock-Größe HIM auf umfangreiche Europatournee. Die Publikumsresonanz bei den Konzerten und in den Foren der bandeigenen Homepage zeugen von der enormen Popularität, die Oomph! mittlerweile genießen. Im Jahr 2002 folgten Auftritte bei diversen Festivals wie Ozzfest, With Full Force oder Mera Luna.
Wo sich andere Bands mühen, im Windschatten erfolgreicher Acts zu bestehen, beschreiten Oomph! neue Wege. “Wenn du nur in die Fußstapfen anderer trittst, wirst du keine Spuren hinterlassen!” Diesem Credo folgend, unterwirft man sich auch anno 2003 dem Gesetz des Wechsels: Seit Ende diesen Jahres gehören OOMPH! zum Hause GUN RECORDS. “Wir suchten einen starken und kompetenten Partner, der die Musik von OOMPH! versteht, einen starken Vertrieb hat und in den letzten Jahren bewiesen hat, dass man mit dieser Art Musik in Deutschland und in Europa gute Ergebnisse erzielen kann”, begründet die Band ihre Wahl. “GUN waren schon seit 1996 an uns interessiert und kennen OOMPH! daher ganz genau!”
Auf der aktuellen Compilation SCHATTENREICH eröffnen Oomph! einen ersten Blick auf kommende Taten: Der brandneue Song ‘Dein Feuer’ zeigt das Trio von einer sehr straighten Seite und glänzt mit großartigen Hooklines sowie der von Oomph! bekannten Düsternis. “Das Lied ist eine Seite von OOMPH!, aber sicher nicht unsere einzige”, beschreibt Flux die künftige musikalische Ausrichtung. “Das Material wird wieder sehr vielschichtig und abwechslungsreich sein: Hart, melodiös, atmosphärisch, und mit Deros unverwechselbaren Texten und einzigartigem Gesang, alles ein wenig rockiger und dreckiger, aber doch auch mit sanften und zarten Momenten und Soundtüfteleien.” Unter dem Arbeitstitel WAHRHEIT ODER PFLICHT werkeln Oomph! gerade im bandeigenen Studio an neuen Visionen für die Zukunft des Rock – Anfang nächsten Jahres wird das aktuelle Produkt ihrer Gedankenwelt in Form einer EP veröffentlicht, das komplette Album erscheint im Frühjahr. Die Selbsterneuerung nimmt ihren Lauf …
The Twang Im neunten Jahr ihres Bestehens haben The Twang viel gesehen, viel gespielt und viel erreicht. Sie kennen die meisten Bühnen in Deutschland, spielten im benachbarten europäischen Ausland und tourten mit Größen der amerikanischen Country-Szene durch Texas.
Ihre Idee Pop-, Rock- und Discolieder als authentische Countryund Western-Songs zu spielen sorgte für einen Countryfizierungs-Flächenbrand in Deutschland. Doch The Twang sehen die Countryfizierung nicht nur als vordergründigen Partyspaß – ihr Countrysound ist authentisch, mitreißend und liebevoll detailliert. Nicht zuletzt deswegen wurde die Band schon zum legendären „Buck OwensBirthday Bash“ in die USA eingeladen. Auf ihren bisherigen Alben konnten sich die Cowboys von The Twang auf Unterstützung großartiger Freunde verlassen: So waren auf „Let There Be Twang“ mit Tommy Spurlock und Murnel Babineaux gleich zwei Grammy-Gewinner zu
hören und auch Dwight Yoakams Lead-Gitarrist schaute für die Sessions im Studio vorbei.
In 2007 veröffentlichten The Twang ihr drittes offizielles Album „Twang ´em high“. Aufgenommen in Texas und Hamburg konnte die Band mit Jesse Dayton, Cindy Cashdollar, Kim Carson, Earl Poole Ball und Redd Volkaert das „Who is Who“ der texanischen Country-Szene vereinen.
Doch auch hierzulande haben „The Twang“ viel bewegt. Die „German American Country Music Federation” zeichnete “The Twang” 2005 deshalb mit dem begehrten GACMF-Award – dem deutschen Country-Oscar aus. Spielfreude, Können, Witz und das sichere Gespür für gute Countrymusic lassen „The Twang“ aus der Masse der Countrybands herausragen und haben längst dafür gesorgt, dass die Band kein Geheimtip mehr ist.
The Twang hat den fast unmöglichen Spagat vollbracht sowohl von der Country-Szene, als auch von der Rockszene gefeiert zu werden. Mehr noch: Mittlerweile verschlägt es Countryvereine bei Twang-Konzerten in Szenespelunken und bei Westernfestivals tauchen Rocker auf, um gemeinsam die Countryfizierung von Welthits zu feiern.
2008 steht nun ganz im Zeichen des 10 jährigen Bandjubiläums. Man darf sich also auf specials, Konzerte und Tonträger freuen.
Voodoo Lounge Welcome to the Show! VOODOO LOUNGE: Sound, Outfit, Bühnenshow- authentischer sind nur noch die Originale. Nicht nur eine Stones-Coverband, sondern eine ROLLING STONES SHOW der absoluten Extraklasse! Die Band um ihren charismatischen Sänger Bobby Ballasch, der dem jungen Mick Jagger nicht nur unglaublich ähnlich sieht, sondern auch so klingt, begeisterte bereits auf unzähligen Festivals und Clubs in ganz Deutschland. Dort spielten sie zusammen mit Rockgrößen wie The Sweet, Slade, Manfred Mann und der Spencer Davis Group um nur einige zu nennen. Im September 1999 wurde Voodoo Lounge für Aufnahmen zum Soundtrack des Films „ Sonnenallee „ engagiert, zu dem sie 2 Songs einspielten. Und für den mehrmaligen Deutschen Meister im American Football, den „ Braunschweig Lions „ komponierten sie einen eigenen Song, der sich mehrere tausendmal verkaufte. Nicht selten wird die Band wegen ihrer Frische, musikalischen Kompetenz und Nähe zu den Fans von der Presse als „ Europas beste Rolling Stones Show „ bezeichnet.
Silent Radio Worauf kommt es bei Musik wirklich an?Authentizität, Intensität und Emotion lautet die klare Antwort von SILENT RADIO.
Die Braunschweiger Band stellt sich deutlich hinter Ihre These und beweist immer wieder, dass es einen Unterschied zwischen Covern und Interpretieren gibt.
Immer wieder ist das Publikum begeistert, wie Welthits von The Eurythmics, Depeche Mode, The Killers oder Madonna in den Händen von Sänger und Gitarrist Louie und Rainer Tacke an der elektrischen Violine zu eigenständigen „Originalen“ werden.
In sparsamer akustischer Instrumentierung bricht die Band Songs herunter auf das Wesentliche und stellt das Lied sowie die intensive Performance spannend in den Vordergrund – wie gut dies beim Publikum ankommt, zeigte nicht zuletzt ein frühzeitig ausverkauftes Konzert im Kleinen Haus des Staatstheaters Anfang letzten Jahres.
Im März 2007 hatten Silent Radio dann bei Pop meets Classic mit Ihren Interpretationen von „Boys of Summer“ und „Here comes the rain again“, einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Da sich die Band im vergangenen Jahr in Ihrer Heimatregion ansonsten recht rar gemacht hat, wird sich die Braunschweiger Fanbase sicher über die erneute Teilnahme an Pop meets Classic freuen.
Rebecca Nelsen studierte Solo-Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und Solo- Gesang und Deutsche Literatur an der Texas Tech University (USA). Sie war Solistin des TTU University Choir sowie am TTU Opera Theatre. Im Rahmen ihrer Ausbildung sang sie bereits Rollen wie die Titelpartie in „Iolanthe“ und Mabel in „The Pirates of Penzance“ von Gilbert & Sullivan, sowie Anna Reich in „Die lustigen Weiber von Windsor“, Lauretta in „Gianni Schicchi“ und auch schon Violetta in „La Traviata“.
2001 trat Rebecca Nelsen bei der Vatican Art Exhibit Gala auf und tourte im darauf folgenden Jahr als Solistin mit dem University Choir durch Großbritannien. In 2003 nahm sie ein Fulbright Stipendium in Anspruch, um ihre Ausbildung durch ein Solo-Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Sebastian Vittucci zu erweitern. Weiters war sie Preisträgerin regionaler Gesangswettbewerbe, und gewann den dritten Preis und den besten Sopran Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Ferruccio Tagliavini 2006, sowie den ersten Preis beim Internationalen Nico Dostal Gesangswettbewerb 2006. „Als Entdeckung des mit großem Beifall aufgenommenen, in englischer Sprache gebotenen Abends darf die junge Sopranistin Rebecca Nelsen gelten. Ein schauspielerisches Talent, das auch gesanglich keine Wünsche offen lässt.” So war der allgemeine Tenor der österreichischen Presse nach der erfolgreichen Aufführung von John Caskens „God’s Liar“, mit dem Rebecca Nelsen im Rahmen des Klangbogen Festivals im Sommer 2004 ihr europäisches Debüt feierte. 2005 folgten Engagements mit der Neuen Oper Wien als Eurydike in Christoph Cechs Neuvertonung des „Orfeo“ Librettos von Monteverdi, als Flora in der Klangbogen Produktion von „The Knot Garden“ von Sir Micheal Tippett und danach feierte Rebecca Nelsen einen großen Erfolg als Pamina in Mozarts „Die Zauberflöte“ in einer Tournee durch Japan. 2006 begann für die junge Künstlerin erneut mit der Rolle der Pamina, diesmal allerdings in „Zauberflöte 06“ einer Uraufführung von Thomas Pernes im Rahmen des Wiener MozartJahres.
Im selben Jahr folgten noch Engagements mit der Neuen Oper Wien in „Don Juan kommt aus dem Krieg“ von Erik Højsgaard, sowie in „Radek“ von Richard Dünser im Rahmen der Bregenzer Festspiele. Weiters war sie in der erfolgreichen „Così fan tutte“ Produktion der Jungen Philharmonie im Schlosstheater Schönbrunn zu hören. 2007 wechselte sie ins Ensemble des Staatstheater Braunschweig, nachdem sie dort bereits als Adele in „Die Fledermaus“ gastierte. Ihre Rollen umfassen in dieser Spielzeit u.a. Gilda, Musetta, Stasi („Csárdásfürstin”), Sophie („Der Rosenkavalier“) und Ippolito in der Deutschsprachigen Erstaufführung von Johann Simon Mayrs Oper „Fedra”. Durch zahlreiche Konzerte in Europa und den USA hat sich Rebecca Nelsen ein breit gefächertes Repertoire erarbeitet. Sie sang die Sopranpartien in Faurés „Requiem“, Händels „The Messiah“, Bachs „Johannes Passion“, Haydns „Die Schöpfung“, Schuberts Es-Dur Messe, Mozarts c-Moll Messe, Brahms’ „Deutsches Requiem“ und Vivaldis „Gloria“. Zuletzt sang sie Solo-Konzerte mit dem Sofia Philharmonic Orchestra (Bulgarien) und dem Staatlichen Kammerorchester _ilina (Slowakei).
F.R. Seit sechs Jahren steht der nunmehr 18-jährige Braunschweiger Rapper F.R. bereits vor dem Mikrofon, und absolvierte inzwischen deutschlandweit nahezu 100 Live-Auftritte, darunter mehrere große Festivals in Deutschland und der Schweiz. Nicht zuletzt aufgrund seiner Alben „Das Mundwerk“ (2004) und „Mittelweg“ (2006) etablierte er sich in der deutschen Rapszene und entwickelte sich zu einer festen Größe im Braunschweiger Musikgeschehen.Momentan konzentriert sich F.R. sowohl auf sein drittes Studio-Album, welches noch im ersten Halbjahr 2008 erscheinen soll, als auch auf sein 2009 bevorstehendes Abitur. Beim „Pop meets Classic“ möchte er die Allgemeinheit begeistern und zeigen, dass Rap weit mehr sein kann, als jenes Bild, das momentan von den Medien transportiert wird. So
wird er u. a. seine weit verbreitete „Braunschweig“-Hymne zum Besten geben, die unterlegt vom Braunschweiger Staatsorchester mit Sicherheit einen noch eindrucksvolleren Effekt erzielen wird. Man darf gespannt sein!








